Case Study POS Transact

Reibungsloser Zahlungsverkehr

Kein Händler kann es sich leis­ten, dass Kunden zu lange an der Kasse Schlange ste­hen, um die gewünschten Waren zu bezah­len. Wenn Terminals für giro­card– oder Kreditkartenabwicklung (Debit– und Kreditkartentransaktionen) nicht funk­tio­nie­ren, ist Kompetenz und Geschwindigkeit der Maßstab für erfolg­rei­chen Service.

Die Postbank P.O.S. Transact GmbH, die 2001 als hun­dert­pro­zen­tige Tochter der Postbank gegründet wurde, legt den Schwerpunkt auf den kartengestützten bar­geld­lo­sen Zahlungsverkehr. Insbesondere im klas­si­schen Point of Sale-Segment, bie­tet das Unternehmen Händlern, Dienstleistern und Gewerbetreibenden mit hoch­wer­ti­gen Terminals die Möglichkeit, Debit– und Kreditkarten akzep­tie­ren zu können. Dabei geht es in ers­ter Linie um die Akzeptanz natio­na­ler Zahlungsmittel wie sie giro­card– oder Transaktionen des elek­tro­ni­schen Lastschriftverfahrens dar­stel­len. Dazu stellt das Unternehmen sei­nen Kunden die ent­spre­chen­den Terminals zur Verfügung. Diese unter­schei­den sich nicht nur in der Wahl der Anschlussart. Es gibt unzählige ver­schie­dene Varianten, ange­fan­gen von stationären Terminals bis hin zu trag­ba­ren oder sogar mobi­len Modellen, die ähnlich eines Handys über SIM-Karten funktionieren.

Das Eschborner Unternehmen ist eine Marketing– und Vertriebsgesellschaft für Dienstleistungen rund um den Zahlungsverkehr, wie sie bei­spiels­weise die elek­tro­ni­sche Verarbeitung der Transaktionen oder die Wartung der Terminals dar­stellt. Dabei bedient sie sich ver­schie­de­ner Servicepartner, die sich durch ihr Know-how als Spezialisten in ihren jewei­li­gen Bereichen aus­zeich­nen. Sobald die Postbank P.O.S. Transact GmbH mit einem Händler einen Vertrag über ein Kartenzahlungsterminal abge­schlos­sen hat, erhält die Samhammer AG einen elek­tro­ni­schen Auftrag. Dieser enthält alle tech­ni­schen Informationen die für Installation und den Betrieb erfor­der­lich sind.

Überzeugender Service

Die Samhammer AG sorgt im Rahmen des Terminal Services dafür, dass die bestell­ten Geräte ausgewählt, kon­fi­gu­riert und schnellstmöglich an die Kunden ver­sen­det wer­den. In der Regel wird die Inbetriebnahme der Geräte von den Händlern selbst durchgeführt. In kom­ple­xen Fällen gewährleistet die optio­nale Vor-Ort-Installation durch einen Service-Techniker, dass die Geräte schnell in den Netzbetrieb inte­griert und genutzt wer­den können.

Sollte es im lau­fen­den Betrieb zu Problemen mit den Geräten kom­men – wenn bei­spiels­weise auf­grund eines tech­ni­schen Defekts bestimmte Karten nicht mehr gele­sen wer­den können – steht die tech­ni­sche Hotline an sie­ben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. In die­sen Fällen ist es sehr wich­tig, dass sofort rea­giert und der Fehler möglichst rasch beho­ben wird.

Ein Beispiel aus dem praktischen Alltag des Terminalhelpdesk der Samhammer AG

Es ste­hen Kunden an der Kasse eines Händlers, als plötzlich das Terminal nicht mehr kor­rekt funk­tio­niert. Die Kunden war­ten und wol­len bezah­len, haben jedoch kein Bargeld zur Hand. Das führt sehr schnell zu Stresssituationen bei den Kunden und letzt­lich zu Umsatzverlust beim Händler. In die­ser Situation können gut geschulte Samhammer Helpdesk-Profis der eska­lie­ren­den Situation mit Kompetenz und überzeugendem Service ent­ge­gen­wir­ken. Ziel ist es, dem Händler bereits beim ers­ten Anruf ent­spre­chende Lösungen anzu­bie­ten, damit das Terminal schnell wie­der funk­ti­ons­be­reit ist. Der Händler erwar­tet hier eine zeit­nahe Lösung. Dazu trägt in ent­schei­den­dem Maß das im Bereich Terminalservices der Samhammer AG genutzte Service CRM Werkzeug 1stAnswer bei. Das System erlaubt den sofor­ti­gen Zugriff auf alle rele­van­ten Terminal-, Prozess– und Kundendaten. So las­sen sich Fehler sofort iden­ti­fi­zie­ren und wenn möglich unverzüglich behe­ben. Ist die Bedienung auf­grund eines Hardwaredefekts nicht möglich, wer­den die Austauschgeräte sofort ver­schickt bzw. direkt vor Ort durch eigene Techniker aus­ge­tauscht. Zudem ist die Skalierbarkeit bei schwan­ken­den Volumenanforderungen durch die Samhammer AG sicher­ge­stellt. So wer­den bei stark erhöhten Callvolumen, wie sie z. B. bei Telekommunikationsstörungen auf­tre­ten können, mit dafür abge­stimm­ten Prozessen diese Probleme fle­xi­bel und kom­pe­tent behoben.

Hohe Innovationsgeschwindigkeit

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die hohe Innovationsgeschwindigkeit der ein­ge­setz­ten Terminal-Technologie. Ständig wer­den neue Modelle am Markt zum Einsatz gebracht. Die Samhammer AG steht in per­ma­nen­ter Verbindung mit Terminal Herstellern zu die­sen neuen Modellen um einen schnel­len und qua­li­fi­zier­ten Service sicher­zu­stel­len. Neue Vorgaben des DK (Deutsche Kreditwirtschaft) zur Software oder der Abwicklung von Zahlungstransaktionen beein­flus­sen ebenso den Betrieb der Terminals. So wurde zum Beispiel im letz­ten Jahr im Rahmen der Einführung der Single Euro Payments Area (SEPA), des ein­heit­li­chen Zahlungsverkehrsraums in Europa, nach dem soge­nann­ten tech­ni­schen Anhang 7.0 (TA 7.0) ein neuer Standard eingeführt. Damit wur­den auch neue Anforderungen an die Software und Hardware gestellt, so dass eine Vielzahl der Terminals diese Anforderungen nicht abbil­den konn­ten und aus­ge­tauscht wer­den mussten.

Auch in Zukunft wer­den tech­ni­sche Änderungen anste­hen – viel­leicht nicht in die­sem Rahmen und die­ser Größenordnung, aber für die betrof­fe­nen Kunden rele­vant. So gibt es bei­spiels­weise zur­zeit Projekte, die das kon­takt­lose Bezahlen ermöglichen. Mit die­ser neuen Terminaltechnologie wer­den die Kartendaten nicht mehr über Magnetstreifen oder Chip son­dern über die NFC Technologie ausgelesen.

Von Kernkompetenzen profitieren

Technische Serviceleistungen für Terminals zur Kartenakzeptanz erfor­dern ein kom­ple­xes Spezialwissen. Mit der Durchführung des Leistungsbausteins Terminal Services betraute die Postbank P.O.S. Transact GmbH die Samhammer AG. Thomas Stapf, Postbank P.O.S. Transact GmbH, erklärt die Hintergründe.

Senior Manager Outsourcing Partner und Prokurist bei der Postbank P.O.S Transact GmbHThomas Stapf 

Als Senior Manager Outsourcing Partner und Prokurist bei der Postbank P.O.S Transact GmbH tätig. Seit Januar 2006 ist er ver­ant­wort­lich für den Bereich der exter­nen Servicepartner in den Geschäftsfeldern Kreditkarten Acquiring / Terminal– und Netzbetrieb.

 

Ihre Kunden werden in vielen Bereichen durch Servicepartner betreut. Welche Vorteile sehen Sie darin?

Das Geschäft der Kartenakzeptanz ist ein sehr infor­ma­ti­ons­las­ti­ges und es müssen per­ma­nent Änderungen und Neuerungen berücksichtigt wer­den. Die Postbank P.O.S. Transact GmbH ist eine reine Marketing– und Vertriebsgesellschaft. Wir beauf­tra­gen des­halb spe­zia­li­sierte Anbieter, die in die­sem Bereich ihre Expertise haben und somit unse­ren Kunden opti­ma­len Service und Qualität zur Verfügung stel­len können. Ein wesent­li­cher Punkt ist, dass wir mit Spezialisten zusam­men­ar­bei­ten, die in den jewei­li­gen Bereichen Know-how-Träger sind.

Bis dato suchten Sie sich jeweils Dienstleistungspartner, die bereits lange Jahre am Markt agieren. Trotzdem haben Sie sich mit der Samhammer AG eher für einen Newcomer im Bereich der Terminal Services entschieden. Was waren die Gründe?

In die­ser Sparte haben wir sehr lange mit der EN Electronic Network Heiligenhaus GmbH zusam­men­ge­ar­bei­tet, die lei­der 2008 Insolvenz anmel­den musste. Einige der Verantwortlichen sind damals auf uns zuge­kom­men, ob wir uns vor­stel­len könnten, die­sen Bereich, der für uns sehr wich­tig ist, zukünftig durch eine andere Firma, die Samhammer AG, ver­tre­ten zu las­sen. Unter dem Gesichtspunkt, dass wir damit einen Partner haben, des­sen Kernkompetenzen eigent­lich in ande­ren Feldern lie­gen, ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefal­len. Wir haben des­halb sehr gro­ßen Wert dar­auf gelegt, dass die Erfahrung und das Wissen der EN Heiligenhaus zur Samhammer AG trans­fe­riert wer­den konnte. Es wurde ein Migrationskonzept erar­bei­tet, dass Know-how-Träger aus Heiligenhaus mit nach Weiden gegan­gen sind und dort das Geschäft wei­ter eta­bliert haben.

Welche Kriterien waren dann für ihre Entscheidung ausschlaggebend?

Das gesamte Konzept, ange­fan­gen bei der Philosophie bis hin zur Einarbeitung und Schulung der Mitarbeiter, hat uns von der Kompetenz der Samhammer AG überzeugt. In Weiden konn­ten wir uns immer wie­der von der guten Atmosphäre überzeugen, die in die­sem Unternehmen herrscht. Die Mitarbeiter gehen stets mit Spaß und Motivation an das Geschäft heran. Das ist ein Aspekt, von dem letzt­end­lich unsere Kunden pro­fi­tie­ren. Nach fast 4 Jahren können wir nun sagen, dass diese Entscheidung rich­tig war. Das Ganze Segment wurde sehr erfolg­reich auf die Samhammer AG übertragen. Mit den pro­fes­sio­nel­len Abwicklungen und Systemen gerade im Helpdesk-Bereich konn­ten wir in Punkto Servicequalität tatsächlich noch an Potenzial zule­gen, und die Kundenzufriedenheit steigern.

Die erste Zeit arbei­te­ten wir in die­sem Bereich auch mit zwei Servicepartnern zusam­men. Die Steuerung und Koordination von zwei Servicepartnern und Schnittstellen stellte sich als nicht opti­mal her­aus. Im vor­letz­ten Jahr, kurz vor Weihnachten, haben wir daher eine Ausschreibung für den kom­plet­ten Terminalbestand vor­ge­nom­men. Diese Ausschreibung hat die Samhammer AG gewon­nen. Das hängt im Wesentlichen damit zusam­men, dass die Mitarbeiter und Geschäftsführung der Samhammer AG wei­tere Kompetenz auf­ge­baut haben und durch 1stAnswer sowie die Erfahrungen, über die sie im Helpdesk– und Logistikbereich bereits verfügten, dazu bei­tra­gen konn­ten, dass die Leistungsmerkmale der Wertschöpfungskette gestei­gert wer­den konn­ten und dadurch eine Win-Win-Situation geschaf­fen wer­den konnte. Letztendlich haben sich die Terminal Services als ein erfolg­rei­ches Geschäftsfeld auch für die Samhammer AG herausgestellt.

Was wurde im Servicebereich durch die Zusammenarbeit schließlich konkret verändert?

Die Mitarbeiter in Weiden sind geschulte Helpdesk-Agenten, die zudem noch über 1stAnswer auf eine Wissensdatenbank zurückgreifen konn­ten. So können sie zum Beispiel sofort die Historie zu dem jewei­li­gen Händler anse­hen und haben alle not­wen­di­gen Informationen zur Verfügung ste­hen. Damit konnte die soge­nannte Erstlösungsquote, also die tele­fo­ni­sche Lösbarkeit des Problems, deut­lich gestei­gert wer­den. Das hat den Vorteil, dass dem Kunden sofort gehol­fen wird und das Problem beho­ben wurde. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass wir an Postversand und Logistik ein­spa­ren können, da weni­ger Terminals aus­ge­tauscht wer­den müssen. Auch haben wir gemein­sam durch Prozessoptimierungen die Durchlaufzeiten für die Auslieferung von neuen Terminals deut­lich verkürzt, was dem Händler nun einen gro­ßen Nutzen bietet.

Projektinformation:

  • Technische Kompetenz für Zahlungsverkehrsterminals
  • Zentrale Gerätelagerung und Verwaltung
  • Schnelle Installationsausführung
  • 24 Stunden / 365 Tage Erreichbarkeit im Helpdesk
  • Sofort Lösung im Störungsfall
  • Reparaturmanagement von Servicegeräten
  • Zubehörabwicklung

Branche:

  • Finanz & Retail

 

Über die Postbank

Case Study Transact POSDie Postbank P.O.S. Transact GmbH, eine 100%ige Postbank Tochter, ist Spezialist für Kartenakzeptanz für jeden Point of Sale. Mit einem enga­gier­ten Team aus erfah­re­nen, langjährig am Markt agie­ren­den Experten, pro­fes­sio­nel­ler Kommunikation und kla­ren Zielsetzungen stellt sich das Unternehmen den Aufgaben und Herausforderungen der gesell­schaft­li­chen und tech­ni­schen Entwicklung. Neben den „stationären“ Händlern zählen vor allen Dingen Unternehmen des Online– und Versandhandels zur Zielgruppe der Postbank P.O.S. Transact GmbH. Der Finanzdienstleister erfüllt von der Debitkarten– und Kreditkartenakzeptanz über Geldkarten– und Kundenkartenverarbeitung bis hin zu Terminalausstattung und siche­ren Zahlungsverfahren im Internet alle Anforderungen der Unternehmen direkt aus einer Hand. Weitere Informationen unter www.postransact.de.

Case Study Download

Hier kön­nen Sie die Case Study POS Transact herunterladen.

pdf Case Study — POS Transact (1.08 MB, pdf)

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